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| Eschenbergturm und Bakel-Waggel |
Von Dr. Peter Hauser v/o Star
Beim Stiftungskommers 1991 schenkte die jubilierende Generation 1951 jedem Aktiven einen Bakel und regte die Durchführung eines Bakel-Waggels an, der erstmals im Frühjahr 1992 im Raum Cham in Szene ging und im Landgut «Hammer» von AH Andrea von Planta v/o Bonz ausklang. Spätere Auflagen dieses Bummels führten die Zecherschar zum Eschenbergturm als Zwischenstation.
Zufällig bin ich beim Studium alter Vito-Protokolle darauf gestossen, dass dieser Turm schon vor mehr als 100 Jahren Ziel von Expeditionen der Blau-Weiss-Blauen war, zum Beispiel nach dem Weihnachtskommers 1891, über welchen der Chronist am Schluss des Protokolls vermerkt:
«Die zweite Auflage des Krambambuli konnte nicht mehr ganz verbraucht werden. Man sehnte sich nach Hause oder vielmehr nach dem — Eiffelturm, um dort die konsumierten Quantitäten mit Hilfe der frischen Luft umzusetzen.»
Diese Ausnüchterungstour zum Eiffelturm fand aber keineswegs in Paris statt. Der 1889 erbaute, 30 Meter hohe und 26 Tonnen schwere Turm auf dem höchsten Punkt des Eschenbergs (591 Meter über Meer) hiess nämlich damals im Volksmund wegen seiner Eisenkonstruktion «Eiffelturm». Bereits 1860 war dort aus Holz ein «Belvedereturm» errichtet und 1871 erneuert worden. 1989 erfuhr der eiserne Eschenbergturm eine grundlegende Renovation.
Literatur zum Eschenbergturm alias Eiffelturm:
Gilbert Brossard/Daniel Oederlin (v/o Dessin), Architekturführer Winterthur, Band 1, 1830-1930, Seite 183
INSA, Inventar der neueren Schweizer Architektur, Band 10, 1992, S. 28 und 126
28.02.1999/Star
 |  Looping, bestens gerüstet für kalte Stunden mit dem Feldtrunksortiment... |  |  Bei eisiger Kälte auf dem Aussichtsturm Eschenberg... |
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