Vitodurania

Startseite  Geschichte  Jahresberichte  Detail  admin
QUICK LINKS
Glossar
Fragen & Antworten
Stud.hist. Notizen
Seite für Kantonsschüler
Umfrage
Wer wird Schweizer Cup-Sieger im Fussball?
 Basel
 Luzern


Impressum | Feedback

* interne Seiten
Jahresberichte   Artikel drucken  Artikel per E-Mail empfehlen
109. Jahresbericht der Vitodurania (31. Oktober 2010 bis 29. Oktober 2011)


Jahresbericht Vitodurania

Die Aktivitas der Vitodurania kann sich erfreulicherweise sehr stark präsentieren. Durch rege Teilnahme der Aktiven und junger Altherren wird momentan jeder Anlass zum Erlebnis. Ein Spefux hat schon unterschrieben, andere stehen kurz davor. Unser kleines Problem mit der Präsenz der Fuxen konnte zu unserer Freude behoben werden, so dass unsere Anlässe wieder besser besucht und bedient werden. Ich möchte dennoch darauf hinweisen, dass wir sehr erfreut wären, wieder vermehrt die Ehre zu haben Altherren an unseren Stämmen begrüssen zu dürfen. Doch zurück zum Jahresrückblick:

Es erübrigt sich wohl über die grossen Feste des letzten Winterquartals zu berichten, da Sie (hoffentlich) anwesend waren. Erwähnen möchte ich den Spezialstamm der Generation 1975, die uns ins Bocciodromo in Wülflingen eingeladen hatte, inklusive einer Einführung in das Bocciaspiel durch zwei „Exil-Italiener“. Es galt einzig aufzupassen, dass man die beiden nicht beleidigte. Dies war schon durch ein zu lautes Wort oder die falsche Schuhsohle möglich. Ende Februar konnten wir bei wunderschönem Wetter den Bakel-Wakel in Angriff nehmen. Mit einer grossen Anzahl an Spefuxen wurde dieser Abend zu einem fröhlichen Frühlingsanlass mit einer Wanderung durch nächtliche Wälder, die im Restaurant Linde auf der Kyburg mit einem exzellenten Essen endete.

Ein besonderer Höhepunkt des Jahres stellte die Aktivitasreise nach Berlin dar, die wir hauptsächlich Star zu verdanken haben, der uns mit seinen Kontakten zu der Vandalia Teutonia eine preisgünstige und feuchtfröhliche Unterkunft verschaffen konnte. Die Erinnerungen der meisten Teilnehmer sind jedoch sehr verschwommen, da die Kehle immer schön durchgewaschen wurde. Die Präsenz einiger Altherren versüsste uns die Reise zusätzlich durch schöne Zitate wie: "Räuber Schnupf-im-Bart" oder John: "Schmöck mal a mim Finger..." Die Reise kosteten wir nach allen Formen der Kunst aus. So verbrachten wir auch einen ganzen Tag mit der Besichtigung des kulturellen Gutes von Berlin. Wir folgten eine Weile dem Mauerverlauf durch Berlin, besichtigten den Reichstag und tummelten uns am Brandenburger-Tor herum. Daselbst mieteten wir uns auch noch für eine kurze Fahrt ein Bier-Bike. An einem schönen Abend tauschten wir uns noch mit verschiedenen anderen Verbindungen von Berlin aus. Obschon wir die Biervorräte, die in der Villa der Vandalia Teutonja standen, in dieser doch leider sehr kurzen Zeitspanne geleert hatten und auch noch unabsichtlich im Vollrausch das eine oder andere ihrer Feldbetten zerstört hatten, wurden wir im Nachhinein von ihnen als eine äusserst ruhige und trinklahme Verbindung bezeichnet. Während wir uns fragten wie sich denn in ihren Augen eine rüdige Verbindung verhielte, fuhren wir schon wieder zurück nach Winterthur und freuten uns auf einen gesitteten heimischen Stamm.

Aufgrund einer grosszügigen Spende der Altherrenschaft erstrahlt der renovierte Diogenes in neuem Glanz und ist unter anderem mit einigen neuen Möbeln aufgepeppt. In einer phänomenalen Aktion der Burschen und Fuxen wurden nicht nur die Wände neu gestrichen und der Boden bei den Sofas über dem Fuxenloch geschliffen und neu eingeölt, sondern auch der Steinboden mit Hochdruckreinigern geputzt, was uns die archäologische Entdeckung bescherte, dass der Boden eigentlich nicht schwarz, sondern rot ist!

Bald darauf war es schon Zeit für den vitoduranischen Frühling, der die veraltete und grausame Führung der Generation 2011 beseitigte und dem „Übergangsrat“ der Generation 2012 die Macht zuspielte. Der Fuxe Duke wollte thematisch beim nahen Osten bleiben und erklärte uns in seinem Fuxenvortrag die Geschichte des verstorbenen Osama Bin Laden und die Gefahren des Terrorismus. Sein Vortrag und auch seine Leistungen bei der Burschenprüfung waren mehr als nur befriedigend und so konnte er noch während des Stiftungskommers zum Burschen geschlagen werden.
Am Albanifest feierten wir einen Zweifärber mit der hochwohllöblichen Fraternitas, die überraschend zahlreich erschien. Auch ansonsten wird dieses dreitägige Spitzenfest uns allen noch lange in Erinnerung bleiben, falls man denn Erinnerungen daran hat... Der Fuxmajor Pontos bewährte sich famos als Zugtier, denn er zog den Rosswagen ganz alleine durch die Stadt.

Was die Kartellverbindungen angeht müssen wir zu unserem Bedauern erklären, dass wir uns mit der Aktivitas (und auch einigen Altherren) der Scaphusia arg zerstritten haben. Beim Kartell wurden von ihrer Seite einige Beleidigungen geäussert. Ihr Verhalten war derart unangebracht, dass selbst unsere Fuxen wie unschuldige Engelein auf uns wirkten. Und die Rückgabe unseres verehrten „San Vito“-Schilds wird weiterhin ungeduldig erwartet.

Der Vito-Cup war dieses Jahr ein riesiger Erfolg. Mit 12 Teams wurde er zu einem grossen, gelungenen Anlass mit absolut fairen Spielen und Kantonsschülern. Trotz kleinerer Patzer beim Grillstand wurden die Bratwürste und Cervelats in rauhen Mengen von den potenziellen Spefuxen verzehrt. Als besonderes Special spielte die Vitodurania am Ende noch eine Partie gegen die Sieger des Cups. Auch wenn dies fussballtechnisch nicht so überzeugend war, wurde doch ein sehr positives Bild von der Vitodurania bei den Schülern hinterlassen.

Ich hoffe, dass unsere Aktivzeit künftig ähnlich schön und erfolgreich bleibt und dass wir alle Aktiven und Altherren mit gemütlichen und interessanten Anlässen erfreuen können.

Für die Aktivitas
Alexander Heuzeroth v/o Blues